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Häufig gestellte Fragen zu Steuern und Abgaben

  • Was ist der Hintergrund der neuen" CO2-Steuer"?

    Mit der CO2-Bepreisung (häufig auch "CO2-Steuer" genannt), die ab 2021 vom Gesetzgeber schrittweise eingeführt wird, werden die Treibhausgasemissionen, die bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe entstehen, bepreist. Ziel ist es, mithilfe eines Preissignals einen bewussteren und sparsameren Umgang mit fossilen Brennstoffen herbeizuführen, den CO2-Ausstoß zu verringern und die Klimaschutzziele zu erreichen. Der CO2-Preis wird bis 2025 stufenweise angehoben.

    Der Gesetzgeber verpflichtet uns – wie alle Energielieferanten und Unternehmen, die fossile Brennstoffe in Verkehr bringen – ab 1. Januar 2021 dazu, künftig Zertifikate zu erwerben, die die CO2-Emissionen von Heizöl, Erdgas, Benzin und Diesel ausgleichen. Dafür wurde ein nationales Emissionshandelssystem geschaffen, das 2021 mit einem Festpreis von 25 Euro pro Tonne Kohlendioxid startet und Schritt für Schritt bis 2026 in einen freien Zertifikatehandel überführt wird. Die damit generierten Einnahmen werden in Klimaschutzmaßnahmen sowie in die Förderung erneuerbarer Energien reinvestiert.

    Aus dem festgelegten CO2-Preis von 25 Euro pro Tonne ab 2021 und dem verbindlich vorgegebenen Emissionsfaktor von 0,2 kg CO2 pro Kilowattstunde Erdgas ergibt sich ein Aufschlag von 0,46 Cent (zuzüglich Mehrwertsteuer) pro Kilowattstunde Erdgas bzw. von 7,9 Cent (zuzüglich Mehrwertsteuer) pro Liter Heizöl. Für einen Musterhaushalt mit einer Wohnfläche von 120 Quadratmetern und einem Verbrauch von 15.000 Kilowattstunden Erdgas ergibt sich eine Mehrbelastung von 82 Euro (inklusive Mehrwertsteuer) im Jahr. Für einen Musterhaushalt mit einer Wohnfläche von 120 Quadratmetern und einem Heizölverbrauch von 1.800 Litern ergibt sich eine Mehrbelastung von 169 Euro (inklusive Mehrwertsteuer) im Jahr.

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  • Wie hoch ist derzeit der Mehrwertsteuersatz auf Erdgas und Strom?

    Im Zuge des Corona-Konjunkturpakets wurde eine Umsatzsteuersenkung von 19 % auf 16 % bis zum 31. Dezember 2020 beschlossen.

    Diesen Vorteil geben wir an unsere Kunden weiter: Für alle Verbrauchsmengen im Zeitraum vom 01.07.2020 bis 31.12.2020 gilt der reduzierte Mehrwertsteuersatz von 16 %. Sobald Sie eine Abrechnung erhalten, bei der Mengen zwischen dem 01.07.2020 und dem 31.12.2020 verrechnet werden, wird der reduzierte Mehrwertsteuersatz für diese Mengen angesetzt.  Dies erfolgt automatisch, ohne dass Sie selbst aktiv werden müssen. 

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  • Was ist die EEG-Umlage?

    Die EEG-Umlage soll den Ausbau erneuerbarer Energien fördern und ist im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) festgelegt. Das Gesetz garantiert den Anlagebetreibern als Investitionsanreiz einen festgelegten Vergütungssatz ab dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme für 20 Jahre. Die im Vergleich zu herkömmlich erzeugtem Strom entstehenden Mehrkosten werden über die Stromrechnung nach festgelegten Regeln auf die Endverbraucher umgelegt (EEG-Umlage). Die EEG-Umlage wird von den Übertragungsnetzbetreibern jährlich ermittelt und auf der Internetseite www.netztransparenz.de bis zum 15. Oktober für das Folgejahr in Cent pro kWh veröffentlicht.

  • Was bedeutet die Offshore-Netzumlage?

    Die Offshore-Netzumlage (früher als Offshore-Haftungsumlage bezeichnet) leistet einen Ausgleich für verzögerte Anschlüsse und Netzunterbrechungen an Offshore-Windanlagen-Betreiber. Diese werden von den Netzbetreibern an die Windpark-Betreiber geleistet und gemäß dem Energiewirtschaftsgesetz gegenüber den Stromverbrauchern als Aufschlag geltend gemacht.

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