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Ursachen der Preisentwicklungen bei Erdgas und Strom

Konjunktur und Großhandelspreise

Die Großhandelspreise, zu denen die Energieversorger einkaufen, sind für sämtliche Energieträger (Erdgas, Strom, Kohle und Rohöl) rasant gestiegen. Angesichts der hohen Energiepreise hat der Staat mittlerweile Entlastungen für Gas- und Stromkunden ausgearbeitet. Doch warum müssen Energieversorger Strom und Erdgas überhaupt so teuer einkaufen? 

Die Hintergründe für den immensen Preisanstieg und warum Angebot und Nachfrage an den Energiemärkten derzeit nicht im Gleichgewicht sind, erläutern wir nachfolgend.  
 

 

Preisentwicklung Strom

Auch die Großhandelspreise für Strom haben Ende August ein Allzeithoch erreicht. Seitdem sinken sie wieder, allerdings befinden sie sich nach wie vor auf einem historisch hohen Niveau. 

Ursachen und Hintergründe

  • Preisanstieg bei den Brennstoffen: Da zur Stromproduktion nach wie vor in erheblichem Umfang Erdgas und Kohle benötigt werden, wirken sich vor allem die historisch hohen Erdgaspreise und die Unsicherheiten bezüglich der künftigen Erdgas- und Kohlelieferungen stark auf die Strompreise aus.
     
  • Produktionsausfälle in Frankreich: Seit Monaten steht ein großer Teil der französischen Kernkraftwerke aus technischen Gründen nicht oder nicht vollständig für die Stromproduktion zur Verfügung. Frankreich, eigentlich Exporteur von Strom, muss die fehlenden Strommengen u.a. aus Deutschland importieren, was den Preisen hierzulande zusätzlichen Auftrieb gibt. 
     
  • Streckbetrieb der drei noch laufenden Atomkraftwerke: Die Entscheidung, die drei noch im Betrieb befindlichen Kernkraftwerke bis April 2023 weiterlaufen zu lassen, dämpft den Preisanstieg sowie die Sorge vor Ausfallrisiken im bevorstehenden Winter.

Preiszusammensetzung

Neben den Beschaffungspreisen, die die Kosten für die Energieerzeugung abdecken, besteht Ihr Strompreis aus folgenden Bestandteilen:

  • Netznutzungsentgelte
  • Kosten für Vertrieb und Abrechnung
  • Steuern und Abgaben

Zusammensetzung des Strompreises 2022

Beispielhafte Darstellung für Haushaltskunden in Deutschland bei 3.500 kWh

Quelle MONTANA, Stand: Oktober 2022

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