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Ursachen der Preisentwicklungen bei Erdgas und Strom

Konjunktur und Großhandelspreise

Die Großhandelspreise, zu denen die Energieversorger einkaufen, sind für sämtliche Energieträger (Erdgas, Strom, Kohle und Rohöl) rasant gestiegen. Der Ukraine-Krieg und die daraus resultierende Unsicherheiten treiben die Preise zusätzlich in die Höhe.

Doch warum müssen Energieversorger Strom und Erdgas überhaupt teurer einkaufen? Kurz gesagt: Weil eine hohe Nachfrage auf ein verringertes Angebot trifft. 

Die Hintergründe dafür erläutern wir nachfolgend.
 

Preisentwicklung Strom

Die Großhandelspreise für Strom befinden sich auf einem neuen Höchststand.

Ursachen und Hintergründe

  •  Preisanstieg bei den Brennstoffen: Da zur Stromproduktion nach wie vor in erheblichem Umfang Erdgas und Kohle benötigt werden, wirken sich die massiv gestiegenen Rohstoffpreise und die   Unsicherheiten bezüglich der künftigen Erdgas- und Kohlelieferungen stark auf die Strompreise aus.
  •  Produktionsausfälle in Frankreich: Seit Monaten steht ein Teil der französischen Kernkraftwerke aus technischen Gründen nicht oder nicht vollständig für die Stromproduktion zur Verfügung.   Frankreich, eigentlich Exporteur von Strom, muss die fehlenden Strommengen u.a. aus Deutschland importieren, was den Preisen hierzulande zusätzlichen Auftrieb gibt. 

 

Preiszusammensetzung

Neben den Beschaffungspreisen, die die Kosten für die Energieerzeugung abdecken, besteht Ihr Strompreis aus folgenden Bestandteilen:

  • Netznutzungsentgelte
  • Kosten für Vertrieb und Abrechnung
  • Steuern und Abgaben

Quelle MONTANA, Stand: April 2022

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