03.03.2026

Was ist Heizstrom?

Wer eine Wärmepumpe oder Nachtspeicherheizung hat, kann diese mit Heizstrom günstig betreiben.
Vater und Tochter in gemütlich warmem Zuhause – günstig heizen mit Heizstrom für Wärmepumpe oder Nachtspeicherheizung

Das Wichtigste in Kürze

Heizstrom – Was ist das?

Als Heizstrom wird der Strom bezeichnet, mit dem Wärmepumpen und Nachtspeicherheizungen zu besonderen Tarifen betrieben werden. Er wird häufig auch Wärmestrom genannt. MONTANA bietet spezielle Wärmestromtarife, mit denen Sie Ihre Wärmestromanlage günstig betreiben können.

 

Heizstrom vs Haushaltsstrom: Was ist der Unterschied?

Haushaltsstrom Heizstrom
Haushaltsstrom ist der Strom, der in der Wohnung verbraucht wird - im Unterschied zum Allgemeinstrom, der gemeinschaftlich genutzte Bereiche (z.B. Treppenhaus, Keller, etc.) betrifft. Haushaltsstrom wird für den Alltagsbedarf, wie beispielsweise Elektrogeräte, Beleuchtung und Multimedia, verwendet. Mit Heiz- oder Wärmestrom wird mithilfe von Nachtspeicherheizungen oder Wärmepumpen Wärme erzeugt. Er wird über einen eigenen Zähler getrennt vom Haushaltsstrom gemessen und aufgrund geringerer Netzentgelte und Konzessionsabgaben günstiger angeboten.
Unser Tipp!
MONTANA Tipp

Muss ich Wärmestrom und Haushaltsstrom vom gleichen Versorger beziehen?

Bei getrennter Messung von Allgemeinstrom und Heizstrom können Sie sich mit Energie von zwei unterschiedlichen Versorgern beliefern lassen. Sie sollten Ihre Konditionen für beide Produkte prüfen: Auch beim Haushaltsstrom lohnen sich die günstigen und fairen Tarife von MONTANA. Da es sich um getrennte Zähler handelt, ist eine separate Beauftragung erforderlich.

MONTANA Wärmestromtarife

Günstig und nachhaltig heizen?

Können Sie als Besitzer einer Wärmepumpe oder Nachtspeicherheizung bei MONTANA! Lernen Sie unsere attraktiven Wärmestromtarife kennen und profitieren Sie.

Wie funktioniert das Heizen mit Strom?

Beim Heizen mit Strom gibt es im Wesentlichen zwei Technologien: Moderne und hocheffiziente Wärmepumpen oder klassische Nachtspeicherheizungen, die früher sehr beliebt waren.

Eine moderne Viessmann Wärmepumpe vor einer Hauswand – Symbolbild zur Neuregelung der verbrauchsabhängigen Heizkostenabrechnung für Wärmepumpen

Wärmepumpen

Wärmepumpen  werden elektrisch betrieben und benutzen Erdwärme, Wärme der Außenluft oder des Grundwassers. Sie entziehen der Umwelt Wärmeenergie und machen sie zum Heizen nutzbar. Dabei macht der zugeführte Strom in der Regel nur 20 bis 30 Prozent der gewonnenen Wärme aus. Wärmepumpen gelten daher als besonders energieeffizient.

Stromanbieter stellen für Wärmepumpen spezielle Heizstrom-Tarife zur Verfügung. Diese werden auch unter der Bezeichnung Wärmepumpenstrom (kurz: Wärmestrom) angeboten.

 

Nachtspeicherheizung

Nachtspeicherheizungen sind Heizgeräte, die mit elektrischem Strom betrieben werden. Der Strom wird nachts aufgenommen und in thermische Energie umgewandelt. Anschließend speichern Nachtspeicheröfen die Wärme, um sie am nächsten Tag wieder abzugeben. 

Nachtspeicherheizungen waren in den 50er-, 60er- und 70er-Jahren beliebt. Sie wurden nachts zu vergünstigten Tarifen aufgeladen. Heute gelten Nachtspeicherheizungen nicht mehr als besonders zeitgemäß, da sie nicht sehr effizient sind und hohe Betriebskosten verursachen.

Warum ist Heizstrom günstiger als Haushaltsstrom?

Wärmepumpen und (Nacht-)Speicherheizungen sind sogenannte „unterbrechbare Verbrauchseinrichtungen“, die vom Netzbetreiber in Ausnahmefällen kurzzeitig auf eine Mindestleistung „gedimmt“ werden können. Netzbetreiber nutzen diese Möglichkeiten, um eine stabilere Stromnetzauslastung zu gewährleisten. 

Die Wärmeversorgung von Heizstromkunden ist dadurch nicht gefährdet, denn Wärmepumpen und Speicherheizungen müssen nicht durchgängig mit Strom versorgt werden, um Wärme abzugeben. Das gespeicherte heiße Wasser steht unabhängig von der kurzzeitigen Stromunterbrechung oder der vorübergehend reduzierten Stromzufuhr zur Verfügung. Zudem legt der Gesetzgeber genaue Richtlinien fest. So darf die Versorgung von Wärmestrom innerhalb von 24 Stunden für maximal zwei Stunden am Stück unterbrochen werden. 

Das gleichen Netzbetreiber aus, indem sie geringere Netzentgelte und Konzessionsabgaben verlangen. Heizstrom-Kunden haben dadurch im Vergleich zu konventionellen Stromtarifen geringere Stromkosten - benötigen aber einen zweiten Zähler, um einen Heizstromtarif nutzen zu können. 

 

Wie sind Sperrzeiten bei Wärmestrom gesetzlich geregelt?

Die Bundestarifordnung des Elektrizitäts-Gesetzes schreibt im § 7 vor, dass die Versorgung mit Wärmestrom innerhalb von 24 Stunden für maximal zwei Stunden am Stück gedimmt werden darf. Zwischen zwei Heizpausen müssen ebenfalls mindestens zwei Stunden vergehen. Täglich dürfen sechs Stunden nicht überschritten werden. Da die Netzbelastung meist morgens, mittags und abends am größten ausfällt, legen viele Netzbetreiber die Sperrfrist auf diese Zeiträume. Geregelt ist die Wärmeversorgung im §14 a des ENWG.

Wieviel Strom verbraucht eine Wärmepumpe? Wann lohnt sich Heizstrom? 
Als Faustregel ist mit einem Stromverbrauch von 45 kWh pro Quadratmeter zu rechnen. Für ein durchschnittliches Einfamilienhaus mit 150 m2 bedeutet das einen Verbrauch von 6.750 kWh pro Jahr. Allerdings kann der Verbrauch und damit die Kosten variieren, je nachdem, wie gut Ihre Immobilie gedämmt ist und wie hoch der Wärmebedarf ist. Wenn Sie eine Photovoltaikanlage besitzen, wird deutlich weniger Strom aus dem Netz bezogen. Grundsätzlich können alle Besitzer von Wärmepumpen und Nachtspeicherheizungen einen Heizstromvertrag abschließen, wenn diese über einen separaten Zähler verfügen. Er rentiert sich allerdings meist erst ab einem Verbrauch von 6.000 Kilowattstunden jährlich. Fällt die benötigte Strommenge geringer aus, lohnen sich der zweite Zähler sowie die zusätzlichen Kosten, die durch den doppelten Grundpreis entstehen, häufig nicht. 

Kann ich günstig heizen mit Wärmestrom?

Um von den günstigen MONTANA Wärmestrom-Angeboten zu profitieren, brauchen Sie getrennte Zähler für Haushaltsstrom und Wärmestrom. 

Sind Sie sich nicht sicher, ob Sie den nötigen Stromzähler haben, um Wärmestrom von MONTANA zu beziehen? Kein Problem! Schließen Sie einen Wärmestromtarif bei uns ab, prüfen wir für Sie kostenlos beim Netzbetreiber, ob Ihr Zähler dafür geeignet ist. Ist das nicht der Fall, versorgen wir Sie gerne unkompliziert mit günstigem Haushaltsstrom von MONTANA.  

Was bedeuten getrennte bzw. gemeinsame Messung?

Um von den günstigen MONTANA Heizstrom-Angeboten zu profitieren, brauchen Sie getrennte Zähler für Haushaltsstrom und Wärmestrom, damit der Netzbetreiber die Möglichkeit zur kurzzeitigen Unterbrechung hat. Hierbei wird von „getrennter Messung“ gesprochen: Ein Zähler misst den Haushaltsstrom, der andere erfasst den Verbrauch der Wärmepumpe oder Nachtspeicherheizung.
Eine gemeinsame Messung erfolgt in der Regel mit einem Doppeltarifzähler, der zwischen Hochtarif (tagsüber) und Niedertarif (nachts) unterscheidet. Manche Stromanbieter bieten dafür spezielle Tarife an, bei denen der Verbrauch tagsüber teurer und nachts günstiger abgerechnet wird. 

Sie sind nicht sicher, ob Sie Heizstrom beziehen können?
Eine aufmerksame MONTANA Mitarbeiterin mit Headset im Service-Chat – Kompetente Unterstützung bei all Ihren Energiefragen
Wir beraten Sie gerne!
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Sie erreichen uns kostenfrei.
0800 55 55 990

Häufige Fragen

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