03.03.2024

Sind Fixpreise bei der Energiebeschaffung wieder erste Wahl?

Viele WEGs und Verwalter wünschen sich nach den Jahren der Energiekrise Beständigkeit bei der Beschaffung von Strom und Gas. Sie nehmen wieder verstärkt Festpreismodelle ins Visier. Doch die Situation ist heute anders als früher. Was Sie jetzt beachten sollten, wenn Sie einen Fixpreisvertrag abschließen möchten.
Ein nachdenklicher Mann betrachtet Kursentwicklungen an mehreren Monitoren – Ratgeber zu Fixpreisen und der Energiebeschaffung für Immobilien

Das Wichtigste in Kürze

  • Fixpreisverträge bieten Planungssicherheit, bergen aber Risiken wie starre Konditionen, gesetzliche Laufzeitbeschränkungen und mögliche Nachteile bei sinkenden Marktpreisen
  • Flexible oder kombinierte Tarifmodelle ermöglichen eine bessere Anpassung an Preisentwicklungen, Energieverbrauch und gesetzliche Veränderungen wie das Gebäudeenergiegesetz
  • Eine Mischung aus Fest- und Flexpreisen (z. B. 50/50) kann Chancen und Risiken ausbalancieren und wird von vielen Kunden bevorzugt

Vorteile von Stromverträgen mit Fixpreis

Ein Fixpreis für Strom und Gas sorgt für maximale Planungssicherheit: Als Hausverwalter bestimmen Sie den Zeitpunkt des Energieeinkaufs und kennen dadurch im Voraus ganz genau die Preise, zu denen abgerechnet wird. Von Schwankungen am Energiemarkt sind Sie dadurch unabhängig.

Was sollten Sie beim Energieeinkauf zu Fixpreisen beachten?

Es gibt also gute Gründe für langfristige Verträge. Gerade wer zu den Hochzeiten der Energiekrise mit auslaufenden Verträgen konfrontiert war und auf die Grundversorgung zurückgreifen oder auf dem hohen Preisniveau neue Verträge schließen musste, wird aktuell mit Festpreis-Modellen liebäugeln. Im durch die Energiekrise veränderten Markt gibt es aber neue Aspekte zu beachten, bevor Sie sich auf ein Vertragsmodell festlegen.

Zwei Frauen besprechen gemeinsam ein Dokument an einem Tisch mit Laptop – Anmeldung zum kostenlosen MONTANA Energiebrief für aktuelle Preisentwicklungen am Energiemarkt

Preisentwicklung auf dem Energiemarkt überblicken

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Die Klimaziele und das GEG verändern den Bedarf

Die Novelle des Gebäudeenergiegesetzes schlug 2023 hohe Wellen. Sie zeigte, dass für eine nachhaltige Energieversorgung große Veränderungen in Deutschland nötig sind. Das wird die Energiepreise und den Energiebedarf künftig stark beeinflussen. Wie genau, ist aber schwer abzusehen. Daher sollten WEGs flexible Tarife in Betracht ziehen, mit denen sie agil auf neue Entwicklungen reagieren können.

Was ist die Energiebeschaffungsstrategie der Zukunft?

Ist die Lösung also, völlig flexible Tarife abzuschließen? Das lässt sich so pauschal nicht sagen: Auch Kunden mit flexiblen, börsenindizierten Verträgen wurden von der Marktentwicklung im Sommer 2022 böse überrascht. Allerdings konnten sie recht schnell vom anschließenden Preisrückgang profitieren. Zudem hatten sie zuvor viele Jahre deutliche Vorteile, da ein flexibles Modell lange Zeit preislich attraktiver war als ein Festpreismodell.

Grundlegend kommt es also auf Ihre Einkaufsstrategie und Prioritäten an: Legen Sie mehr Wert auf Planungssicherheit oder auf Flexibilität? Oder wünschen Sie sich eine Kombination aus beidem?

 

Mit MONTANA haben Sie die Wahl, egal, welche Ziele Sie haben. Unsere vielseitigen Tarife sind mit den Bedürfnissen der Wohnungswirtschaft konzipiert.

Kombination aus Fest- und Flexpreisen minimiert Risiken

Eine intelligente Lösung kann es sein, das Festpreis- und Flexpreismodell miteinander zu kombinieren. Damit profitiert man von den Chancen beider Ansätze und minimiert die Risiken. MONTANA ist einer von wenigen Energieversorgern, der eine Kombination aus Fix und Flex anbietet und hilft, Risiken zu streuen. Die meisten unserer Kunden entscheiden sich für eine Mengenaufteilung von 50/50. Dabei wird die Hälfte der zu erwartenden Jahresmenge preislich fixiert. Die verbleibenden 50 Prozent werden täglich an den Energiebörsen eingekauft. So werden die Chancen und Risiken beider Tarifmodelle gleichwertig berücksichtigt.

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