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Aktuelles Klimaschutzprojekt

Aufforstung in Guanaré, Uruguay

Das Projekt im Osten Uruguays umfasst etwa 22.000 Hektar ehemaliges Weideland, das zuvor für die Rinderzucht genutzt wurde. Das durch Viehweiden abgenutzte Grasland soll in Nutzwald umgewandelt werden. Dadurch können sich die vorher intensiv genutzten Böden regenerieren und speichern zukünftig mehr Wasser und Nährstoffe. So sind die Böden weniger von Bodenerosion betroffen. Die entstehenden Waldgebiete werden nachhaltig nach den FSC Richtlinien bewirtschaftet. Sie bringen hochwertige, langlebige Holzprodukte hervor und binden gleichzeitig große Mengen an Kohlendioxid aus der Atmosphäre. Die Aufforstung in diesem nach VCS verifizierten Projekt speichert etwa. 7 Mio. Tonnen CO2.

Für die Seriosität und Qualität der von MONTANA unterstützen Klimaschutzprojekte stehen Emissionsminderungszertifikate, die dem VCS (Verified Carbon Standard) entsprechen. Außerdem ermöglicht dieses Klimaschutzprojekt eine Reihe von Sozial- und Umweltprogrammen.

 Beitrag  des Projekts zur nachhaltigen Entwicklung in der Region

•    Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum 
     durch die Schaffung von lokalen stabilen Arbeitsplätzen in einer ländlichen Region Uruguays 
•    Ausbau des Angebots hochwertiger Bildung
     
durch Workshops für Lehrer, Studenten und Bürgern zu Umweltschutz
     und nachhaltigem Umgang mit der einheimischen Tier- und Pflanzenwelt
•    Maßnahmen zum Klimaschutz
     durch die Aufforstung von 22.000 ha degradiertem Land werden 7 Mio. Tonnen CO2 über die Projektlaufzeit gebunden
•   Verbesserung von Leben an Land
     denn die Waldplantagen dienen zur Erhaltung von Gebieten mit einer hohen Biodiversität

Klimaschutz kennt keine Grenzen

Wo wir etwas für den Klimaschutz tun, ist nicht wirklich wichtig. Entscheidend ist, dass ein Projekt nach den Maßgaben des Kyoto-Protokolls als zusätzliche Klimaschutzmaßnahme gewertet werden kann. In Ländern wie Deutschland gibt es praktisch keine zertifizierten Klimaschutzprojekte, da viele Maßnahmen bereits staatlich gefördert werden und somit ohne zusätzliche Mittel auskommen. In Entwicklungs- und Schwellenländern dagegen bringt der gezielte Transfer von Know-how und Technologie viele zusätzliche Effekte. Beispielsweise werden in diesen Ländern pro investiertem Euro deutlich mehr CO2-Emissionen eingespart als in Industrieländern. Und für das globale Klima ist es unerheblich, wo CO2-Emissionen eingespart werden. Jede Tonne CO2, die vermieden wird, entlastet das Klima. Weltweit.