Stromspartipps
Inhalt
Der Kühlschrank läuft jeden Tag und verbraucht dadurch jährlich rund 330 kWh. Wer rund um die kühle Lagerung von Lebensmitteln sparen will, hat verschiedene Möglichkeiten.
- Anschaffung: Achten Sie auf die Effizienzklasse Ihres Kühlschranks schon beim Kauf. Oft haben Geräte mit vergleichbarem Preis-Leistungs-Verhältnis unterschiedliche Verbrauchswerte.
- Aufbau: Der Energieverbrauch des Kühlschranks ist niedriger, wenn er an einem eher kühlen Ort aufgestellt wird.
- Betrieb: 7 °C im oberen Fach reichen aus, um Lebensmittel frisch zu halten. Und nur 1 °C reicht, um den Stromverbrauch des Kühlschranks um etwa 6 Prozent zu senken. Vermeiden Sie außerdem, die Kühlschranktür zu lange offenstehen zu lassen.
- Lagerung: Lassen Sie Speisen auf Zimmertemperatur abkühlen, bevor Sie diese in den Kühlschrank stellen.
Rund 245 kWh Strom verbraucht eine Spülmaschine jährlich. Das sind bis zu 30 % weniger Energie als beim Spülen von Hand.
Besonders viel Strom sparen Sie, wenn Sie nicht vorspülen, Eco-Programme nutzen und die Maschine nur vollbeladen starten.
HerdDer tägliche Einsatz des Herds macht ihn mit rund 445 kWh im Jahr zum zweitgrößten Stromfresser im Haushalt. Töpfe passend zur Platte zu wählen und Wasser mit dem Wasserkocher zu erhitzen, spart merklich Strom.
GefrierschrankAuch bei Gefrierschränken macht die Effizienzklasse des Geräts einiges aus. Aber auch der Betrieb ist wichtig: Wer seinen Gefrierschrank regelmäßig abtaut, kann bis zu 30 Prozent Stromkosten sparen.
Wenn Sie Glüh- und Halogenlampen durch sparsame LED-Leuchten ersetzen, verbrauchen Sie im gesamten Haushalt bis zu 90 Prozent weniger Strom.
DimmerDimmbare Lampen regulieren die Stromzufuhr gezielt auf die gewünschte Helligkeit. Da so nicht die volle Leistung der Leuchte beansprucht wird, steigt die Lebensdauer des Leuchtmittels.
BewegungsmelderBewegungsmelter schalten das LIcht nur an, wenn Sie nach draußen gehen oder Besucher sich dem Haus nähern. Um Strom zu sparen, müssen Sie nicht zeitaufwändig selbst die Außenbeleuchtung ausschalten.
LampenEs klingt vielleicht banal, aber es hilft, das Licht auszuschalten, wenn Sie Räume oder das Haus generell verlassen. Bei längeren Abwesenheiten, etwa im Urlaub, können Sie zusätzlich den Stecker Ihrer Geräte ziehen oder eine abschaltbare Steckerleiste nutzen, denn viele Geräte verbrauchen auch ausgeschaltet weiter einen Teil Strom.
Elektronische Geräte verbrauchen auch im Stand-By-Modus Strom. Nutzen Sie lieber den Energiesparmodus oder Ruhezustand statt dem Bildschirmschoner. Denn dieser verbraucht gerade bei bunten Bewegtbildern viel Strom.
Laptop statt DesktopNutzen Sie Ihren Rechner vor allem fürs Surfen, für Office-Anwendungen oder zum Filme schauen, reicht ein Laptop meist aus. Es gibt auch Laptops für leistungsstarke Anwendung wie Grafik-Arbeiten oder Gaming.
Hintergrundprogramme ausschaltenJe weniger Dienste und Programme im Hintergrund laufen, desto weniger muss der Prozessor arbeiten. Prüfen Sie die Autostart-Einstellung Ihres Geräts und schließen Sie Programme, die Sie nicht nutzen.
Steckerleiste mit SchalterEs kann lästig sein, jeden Stecker einzeln zu ziehen. Legen Sie sich daher eine Steckdosenleiste mit Stromunterbrecher zu. Damit können Sie mehrere Geräte gleichzeitig ausschalten.
Bequem und einfach wechseln
Häufige Fragen zu Stromkosten
Heizen
- Niedrigere Temperaturen, niedrigere Kosten: Jedes Grad weniger in Ihrer Wohnung spart circa sechs Prozent Heizkosten.
Nutzen Sie das Thermostat: Stufe 2 entspricht etwa 16 °C, Stufe 3 etwa 20 °C und Stufe 4 etwa 24 °C. - Keine Möbel vor Heizungen stellen: Damit sich die Wärme gleichmäßig im Raum verteilen kann, sollte jeder Heizkörper gut zu sehen sein. Halten Sie Zimmertüren geschlossen, um Wärme in benutzten Räumen zu halten.
- Nur heizen, wenn jemand zu Hause ist: Wärme ist nur wichtig, wenn jemand in der Wohnung ist. Im Schlafzimmer kann die Heizung ganz ausbleiben, da man bei kühleren Temperaturen generell besser schläft.
Wasser sparen
- Kürzer duschen: Mit einer reduzierten Duschzeit auf fünf Minuten sparen Sie nicht nur Warmwasser, sondern auch Energie! Damit schonen Sie die Umwelt und Ihre Haut.
- Hände mit kaltem Wasser waschen: Seife entfernt Schmutz auch mit kaltem Wasser! Waschen Sie Ihre Hände daher kalt. Das senkt den Energieverbrauch im Alltag mit wenigen Handgriffen.
- Sparduschkopf nutzen: Benutzen Sie einen Sparduschkopf oder einen Perlator beim Wasserhahn. Beides zahlt sich aus, denn auch warmes Wasser verursacht Energiekosten.
- Mit Regenwasser gießen: Sammeln Sie Wasser in einer Regentonne und nutzen Sie es für ihre Gartenarbeit. Das ist nicht nur bei Häusern mit Gärten, sondern auch in Wohnungen möglich.
Carolin Will
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