3. Quartal 2022

Strom – Preise weiter im Höhenflug  

Strompreise werden immer teurer

Die Strompreise klettern im dritten Quartal weiter nach oben. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich der Strompreis (für die tägliche Lieferung am Folgetag) vom zweiten Quartal 2020 auf das dritte Quartal 2021 sogar verfünffacht. Wesentliche Ursachen sind enorm gestiegene Rohstoffpreise, ein windarmer Sommer und ein langsamer Ausbau der erneuerbaren Energien.

Um die Versorgungssicherheit in Deutschland zu gewähren, müssen fossile Brennstoffe zur Verstromung herangezogen werden und treiben die CO2-Bepreisung sowie die Preise für Strom und Kohle in die Höhe. Der Preis für das Frontjahr erreicht zeitweise knapp 180 €/MWh und bewegt sich damit auf einem Allzeit-Hoch. Zum Ende des dritten Quartals zeichnet sich ab, dass die Kohle trotz hoher CO2-Preise immer wirtschaftlicher wird, weil die Gaspreise täglich fast neue Rekordmaße erreichen. Durch die zunehmende Kohleverstromung steigen die CO2-Kosten. Die Emissionszertifikate legen deutlich an Wert zu und notieren am Ende des Quartals auf über 60 €/t.

Kontakt MONTANA
Wir beraten Sie gern!
Mo-Do 08:00-18:00 Uhr sowie zusätzlich Fr 08:00-17:00 Uhr

Weitere Themen

Ölpreise legen weiter zu

Zu Quartalsbeginn sorgen die weltweit einsetzenden Corona-Lockerungen für eine steigende Rohölnachfrage, der allerdings ein knappes Förderangebot aufgrund von Produktionsunterbrechungen in den USA entgegensteht. 

Gaspreise auf neuem Rekordhoch

Niedrige Speichervorräte und eine steigende Nachfrage nach Erdgas haben eine Hochpreisphase von historischem Ausmaß nach sich gezogen. Die Sorge vor einem kalten Winter treibt die Preise weiter nach oben,

Energiemarkt-Update: Top- Börsennews auf einen Blick

Sie möchten sich über die wichtigsten Entwicklungen an den Energiemärkten informieren? Zeitnah, zuverlässig und verständlich.